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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Gibt es jetzt eigentlich eine offizielle Ankündigung? Ich habe bislang noch keine Info dazu gefunden...
Geschrieben am: 23.01.2007 16:14
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Senior Zaurus Profi
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Hallo Leute!
Ich bin einer Derjenigen der ersten Stunde gewesen. War damals mit meinem Zaurus SL - 5500 hier im Forum. Bei Sharp als die Geschichte anfing und als Sie letztlich für Sharp endete. Ich kenne Dich übrigens auch persönlich Mickey. Wir haben uns damals auf dem Sharp - Stand auf der Messe kenngelernt als der SL-C700 vorgeführt wurde, der ja nie richtig nach Deutschland kam. Ja ich bin dann damals ausgestiegen, da ich auf eine Modell gewechselt bin, das ein integriertes Handy hatte. MDA III von der Telekom. Leider das dumme Windows in 2003er Variante drauf. ![]() Keine Angst ich bin Linux nicht Untreu geworden. Ich habe immer meinen geliebten Linux-PC behalten. Frage an Dich Mickey, ist es möglich einen MDA III oder MDA Pro (Ähnlich der neuen Zaurus-Serien aufklappbar) (HTC - Produkt) auf Linux (OPIE) umzuswitchen? Mit Telefon-Funktionaltität? Ich würde sofort mitmachen. ![]() Viele Grüße Alex
Geschrieben am: 23.01.2007 23:58
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Senior Zaurus Profi
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Hallo jpachl!
Wieso unverständlich. Ich wollte damals einfach nur noch ein Gerät bei mir haben. Das war wichtig für mich. Das bot mit damals leider nur der dumme Windows - Markt. Also der Wechsel. Leider. Heute würde ich mit Kusshand wieder zurückkommen, da Linux ein Steckenpferd von mir ist. Nur weiss ich noch nicht ob es mit Linux jetzt Mittlerweile auch möglich ist meinen MDA III oder einen MDA Pro zu betreiben. Der Grund ist der, nur ein Gerät für alles zu haben. Telefon, Daten und vielleicht auch Internet mit einem Gerät und nicht Handy und PDA einzeln. Greetz Alex
Geschrieben am: 24.01.2007 00:03
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Es gibt ein Linux für den MDA Pro (HTC Universal) - es wird dabei noch nichtmal das WM5 weggeflasht.
Leider wird aber grade der Telefon-Teil mangels technischen Informationen nicht unterstützt. Ob eine Unterstützung jemals fertig wird, ist angesichts des Produktionsstopps der Universal Serie fraglich. Das aktuelle Universal-Linux hat noch größere Probleme mit Suspend und den WiFi Teil habe ich auch noch nicht aktivieren können, obwohl es theoretisch möglich sein sollte. Wenn WiFi funktionieren problemlos würde, wäre das schon cool - weil man einfach in den Linux Teil booten kann, wenn man Linux haben will, und in den Windows Teil, wenn man das Telefon braucht.
Geschrieben am: 24.01.2007 13:57
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Das war zu erwarten, dass es so kommen würde. Es war schon zu erwarten als sich Sharp mit dem Zaurus nach Japan zurück zog. Ich habe damals schon geschrieben, das dies auf dauer nicht funktionieren wird und auch die Konsequenzen gezogen und mir kein Japan Zaurus Modell gekauft. Halbherzig funktioniert nicht, entweder ganz oder gar nicht. Immerhin ist Sharp nun auch konsequent. Und ehrlich gesagt, haben sie ja auch schon länger keinen wirklich neuen Modelle gebracht, außer mehr Speicher und kleineren Software-Updates.
Auch Trolltech scheint es (leider) nicht zu schaffen, Qtopia zu etablieren. Qtopia PDAs gibt es ja nun nach dem Produktionsstop keine mehr und mit Qtopia Smartphones sieht es auch noch dünn aus. Ich denke ohnehin, dass der PDA an sich aussterben wird und von Smartphones abgelöst wird. Mal sehen ob Trolltech mit Qtopia da wirklich eine Rolle spielen wird. Freuen würde es mich. Allerdings werde ich persönlich da wohl ers teinmal auf OpenMoko setzen. Hoffentlich machen die es besser wie Sharp und haben einen etwas längeren Atem. Was da jetzt schon besser ist, ist das es als absolut offene Plattform geplant ist. So wie es aussieht scheint Nokia mit seinem Internet Tablet N770/N800 recht erfolgreich eine Nische gefunden zu haben. Vielleicht die andere Geräteklasse mit UMPCs zusammen die die PDAs im klassischen Sinne ablöst. Ich finde das N770 jetzt schon nützlicher und habe es öfter in Gebrauch als den Zaurus. Übrigens gibt es dafür auch Navigations-Software womit es einen weiteren Bereich abdeckt. Hoffen wir mal, dass sowohl im Smartphone Bereich als auch von Nokia und andere zukünftig noch mehr kommt. Ein Linux Smartphone mit Tastatur wäre ja evtl. dann der Ersatz für den Zaurus.
Geschrieben am: 25.01.2007 17:37
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Alfthe1st: Ja, ich erinnere mich -- CeBIT 2002, das waren noch Zeiten. Damals habe ich noch an Sharp, Trolltech und Opie geglaubt ;)
Die Linux-HTC Portierungen machen große Fortschritte, allerdings wie ich schon in http://www.vanille-media.de/site/index.php/2006/11/08/congratulations-madam-its-a-phone-2/ geschrieben habe, sind solche Ports, die nicht von Herstellern unterstützt werden, leider dazu verdammt, entweder sehr lange zu brauchen (bis das Gerät schon wieder keiner mehr benutzen mag) oder (wahrscheinlicher) nie vollendet zu werden. Deshalb auch mein Interesse an einer fortwährenden Kooperation mit OpenMoko Inc. Während wir hier fieberhaft an einer ersten Version arbeiten, die man (Hardcore)Entwicklern in die Hand drücken kann, laufen schon die Planungen für die zweite (featuremässig wesentlich konkurrenzfähigere) Hardware. Derzeit scheinen FIC und OpenMoko auf einen langen Weg eingerichtet zu sein... ob sie das verwirklichen, kann man wohl erst in ein paar Jahren sagen.
Geschrieben am: 26.01.2007 01:48
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Da braucht OpenMoko aber schon etwas mehr als nur langen Atem, denn mit der neuen Generation der Phones (iPhone, Ameo, N95) wird die Meßlatte nochmal deutlich höher gehängt.
Ich denke, ein Knackpunkt wird die zur Zeit schwer angesagte Killerapplikation Navigation sein. Wenn es OpenMoko nicht gelingt, einen der großen Navi-Hersteller mit aufs Boot zu ziehen, etwas gleichwertiges aus dem Boden zu stampfen bzw. stampfen zu lassen, wird dieses Phone zum Nischen Dasein verdammt sein. Zur Zeit sehe ich auch noch Lücken bei der Synchronisation mit Exchange & Notes. Was ich bis heute davon gesehen habe, ist überwiegend auf dem technischen Niveau von 1998 stehengeblieben - doch ein perfekter Sync ist der Türöffner für die Verbreitung im Business Sektor. Eine dritte große Lücke klafft beim (zumindest mir bekannten) GUI Design - wie Windows Mobile und Palm schleppt das GUI Design noch viel zu viel Ballast aus der Desktop-Vergangenheit mit sich rum. Qtopia und ähnliche Frameworks kranken einfach an dem Anspruch, den Port von Desktop Applikationen vereinfachen zu wollen - in meinen Augen eine totale Fehlentwicklung. Mobiler Einsatz auf Touchscreens bringt ganz andere Erfordernisse mit sich. Symbian ist da schon viel weiter und das iPhone scheint hier endlich komplett mit den alten Paradigmen zu brechen. Wenn ich mir OpenMoko Screenies ansehe, muss ich mit bedauern feststellen, dass schon wieder alte Fehler gemacht zu werden scheinen - es werden veraltete GUI Paradigmen übernommen: man möge zB. mal versuchen, so ein Telefon in Stress-Situationen zu benutzen, man möge so ein Telefon mal einem technischen Noob in die Hand drücken und zählen, wieviel Telefonbuch-Einträge nach einem Jahr drauf sind :) Ich bin ein alter Nörgler - ich weiß, aber allein von den Linux Freaks kann IMHO kein Hersteller leben. Ich begrüße den Anspruch sehr, den OpenMoko sich selbst stellt.
Geschrieben am: 26.01.2007 10:35
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Das iPhone hat vor allem eines: Gutes Marketing. Rein hardwaretechnisch ist es jetzt auch nicht Welten voraus, wie ein Vergleich mit dem ersten OpenMoko Modell zeigt. Das einzige was ich beim OpenMoko Modell wirklich vermisse ist WLAN. Auf eine Kamera im Handy lege ich allerdings auch keinen Wert, eher im Gegenteil.
Die Software zu vergleichen ist schwierig, zumindest ich weiß zu wenig von der auf dem iPhone. Ein vorteil aus meiner Sicht ist, die Offenheit der OpenMoko Plattform. Ganz im Gegensatz zu Apple, wo es vor allem darum geht einen iTunes DRM Player Handy auf den Markt zu bekommen. Übrigens ein Grund warum ein iPhone für mich nicht in Frage kommt. Und Apple bekommt ja auch sonst schon Gegenwind, da sie ja ihren iTunes Dienst auch nicht für andere Hersteller öffnen. Aus meiner Sicht bekommen sie diese Probleme zu Recht, im Interesse des Verbrauchers kann es nicht sein. Wenn schon DRM, dann schon so das man sich wenigstens den Hersteller für das Abspielgerät aussuchen kann. Aber aus meiner Sicht: DRM, nein Danke! Richtig ist, dass im Linux aber auch Windows Handy Bereich, das GUI Design oftmals nicht ideal ist, aber aus meiner Sicht bessert sich das langsam und man hat dennoch den Vorteil auch einmal relativ einfach eine Desktop Anwendung portieren zu können, gerade bei Linux. Was Navigationssoftware angeht, wäre die natürlich auch für Linux Handys wichtig. Von mir aus auch gerne kommerziell. Da hoffe ich von zukünftigen Linux Geräten und hoffentlich auch OpenMoko, daß sie OpenSource auch nicht zu verbissen sehen. Closed Source Programme sollten möglich sein, wozu eine stabile API über einen längeren Zeitraum nötig ist. Nicht nur Navigationsprogramme sondern auch Spiele wären als Closed Source Software sicher wichtig. Außerdem ist OpenMoko ja nicht der einzige Linux Handy Ansatz. Mal sehen ob ein wirklich Qtopia 4 basiertes Gerät (außer dem Greenphone) einmal erscheint oder auch ein Handy mit der Linux Plattform von Access. Und eine weitere Mobil Linux Allianz wurde ja auch gerade gegründet.
Geschrieben am: 26.01.2007 13:27
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Gut, dann ziehe ich mal die OpenMoko-Freelancer Robe aus und stülpe den ich-spreche-nur-für-mich-und-gegebenenfalls-noch-für-OE Hut auf.
Zitat:
Das glaube ich nicht. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele kleine Firmen (Solution Provider) uns kontaktiert haben, die in dem Neo1973 endlich das fehlende Bindeglied für ihre Lösungen sehen. Und obwohl diese Firmen klein bis mittelgroß sind, haben sie viele Kunden und würde sehr viele Einheiten abnehmen. Aber es wäre auch - ganz offen gesagt - kein persönliches Drama für mich, wenn das OpenMoko Application Framework in dieser Form nicht zum Standard würde... denn: Was mich vor allem interessiert, ist endlich offene Telephonhardware zu haben, um alle möglichen Arten von Ideen prototypen zu können und damit dann "hausieren" zu gehen. Zitat:
100% ACK. Sehe ich genau so. Zurzeit wollen alle versuchen, möglichst viele OSS-Anwendungen "einfach so" auf die Hardware zu bringen, deswegen nehmen sie X11/Gtk+/Qt/etc. Ich kenne alles dieses Zeugs und es ist kaum möglich, auf dieser Basis mit inkrementellen Veränderungen neue UI-Paradigmen umzusetzen. Dazu müsste man schon den Mut haben, wirklich von unten anzufangen -- und das würde grob geschätzt einen Entwicklungsaufwand von ungefähr zwei Jahren nur für UI bedeuten. Bei dem Time-To-Market, das den Herstellern so vorschwebt, sehe ich da wenig Chancen für einen etablierten. Dann schon eher ein Startup mit Venture-Capital... *hint* Allerdings: Siehe oben... wenn ich endlich offene Telefonhardware habe, kann ich mich mit ein paar Leuten zusammentun und ein neues Bedienkonzept aus dem Boden stampfen. Auch auf die Gefahr hin, dass dann alle Anwendungen neu geschrieben werden müssten.
Geschrieben am: 26.01.2007 14:31
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Re: Zaurus Produktion - Game over. |
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Zitat:
das iPhone hat vor allem eines: Gutes Marketing. Rein hardwaretechnisch ist es jetzt auch nicht Welten voraus, wie ein Vergleich mit dem ersten OpenMoko Modell zeigt. Hardware ist (mir) relativ unwichtig - was die Apple Keynote gezeigt hat und was bei mir für besonderes Aufsehen gesorgt hat, war ein neues Benutzerinterface. Endlich versucht einer mal was, endlich traut sich einer mal - für solche GUI Sachen, das muss man zugeben, haben die Apple Leute bis heute immer ein gutes Gespür gehabt. Das iPhone mit seinem geschlossenen Konzept ist auch für mich wohl eher nichts - obwohl ich mit meinem ebenso geschlossenen iPod höchstzufrieden bin. In meinen Bekannten- und Familienkreis zB. sind alle Leute technische Noobs oder Halb-Noobs. Alle haben Smartphones aber kaum einer ist in der Lage, damit mehr anzufangen, als die Zifferntastatur zu nutzen. Maximal MP3 hören und SMS senden klappt, aber auch nur unter Anstrengungen (wie kriege ich Musik aufs Handy???). Das Problem ist nicht, dass diese Leute zu blöd sind, sondern dass die Phones allesamt der Featureritis verfallen sind und sich kein Hersteller wirklich Gedanken über die Bedienbarkeit gemacht hat. Die OpenMoko Screenies zeigen leider auch nur einen schon 100 Fach aufgewärmten GUI Brei (miniaturisierter PC statt mobiles Device). Inwieweit das OpenMoko Benutzer-Interface wirklich komplett austauschbar ist und ob sich jemand findet, der sich da herantraut, muss sich noch zeigen...
Geschrieben am: 26.01.2007 14:47
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